Was ist PoS?

Der Proof-of-Stake erfüllt im Wesentlichen die gleiche Funktion wie der Proof-of-Work der Bitcoin Blockchain. Der Unterschied besteht einzig darin, wie das System die Validierung durchführt. Der Proof-of-Work nutzt bestimmte Algorithmen bzw. versucht die Teilnehmer zum Lösen einer Rechenaufgabe, auch als Mining bezeichnet, zu bewegen.

 

Wird die Rechenaufgabe durch einen Teilnehmer gelöst, wird er durch die Ausgabe von einer bestimmten Menge an Kryptowährung vergütet. Dies führt dazu, dass rechenintensive Hardware und eine entsprechend steigende Menge an Energie erforderlich wird. In der Folge steigen die Invenstitionsauszahlungen für aktuelle Hardware und laufende Energieaufwendungen.

 

Der Proof-of-Stake dagegen setzt bei seiner Validierung von Transaktionen nicht auf das Lösen von Rechenaufgaben, sondern auf die vom Teilnehmer gehaltene Einlage an Coins. Der Proof of Stake wird als eine Art Lotterie angesehen, wobei die Chance um so stärker steigt, je größer die Anzahl der gehaltenen Einlage ist.

Veranschaulicht werden kann das am folgenden Beispiel: Wenn nur ein ADA gehalten wird, so erhält man nur ein Los, an der Validierungslotterie teilzunehmen. Werden dagegen 100.000 ADA´s gehalten, so hat man für die nächste Validierungslotterie 100.000 Lose. Sofern sich der Teilnehmer jedoch entgegen den Regeln des Netzwerkes verhält, dieser also z.B. einen betrügerischen Block erstellt, so sieht der Proof-of-Stake vor, den Teilnehmer durch Entzug seiner Einlage zu bestrafen. Durch diesen Mechanismus werden alle Teilnehmer, insbesondere die mit großer Marktmacht daran gehalten, sich blockchain-konform zu verhalten. Rechenintensive Operationen wie beim Proof-of-Work werden damit obsolet.